Mitglied des Europäischen Parlaments
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„Um die immer besser werdende Sicherheit auf Europas Straßen kümmere ich mich als Europaabgeordneter seit gut 25 Jahren erfolgreich. Und doch ist da noch immer „Luft nach oben“.
So habe ich diese Woche im EU-Parlament eine Konferenz zum Thema „Fahren unter Drogeneinfluss“ organisiert. Die Fahrtüchtigkeit wird durch den Konsum von Heroin, Kokain, Cannabis, Extasy, Amphetaminen u.a. Drogen erheblich beeinträchtigt. Wir alle ahnen das. Wissenschaftliche Studien über Ursachen, Häufigkeit und Auswirkungen des Fahrens unter Drogeneinfluss sind jedoch gerade verbreitet. Einig sind sich jedoch alle Experten, durch den Gebrauch von Drogen wird die Straßenverkehrssicherheit zunehmend stark gefährdet.

Der Europäische Verkehrssicherheitsrat (ETSC), in dessen Vorstand ich sitze, hat im Rahmen dieser Veranstaltung seinen Bericht zum Fahren unter Drogeneinfluss vorgestellt. Ich danke dem ETSC dafür! EU-Kommission und internationale Teilnehmer aus der Praxis waren sich einig, dass dieser Bericht eine hervorragende Grundlage dafür bildet, den Mitgliedstaaten bei dem Thema besser unter die Arme zu greifen. In Deutschland entwickelte, unkomplizierte Drogentestmethoden sind seit kurzem auf dem Markt und werden nahezu weltweit angewendet, nur nicht flächendeckend in Europa. Selbst der unkomplizierte und rasche Speicheltest wird z.B. noch nicht in allen EU-Mitgliedstaaten verwendet.

Ich möchte die Mitgliedstaaten dazu animieren, der Polizei diese Testmethoden zur Verfügung zu stellen sowie sie personell so aufzustellen, dass sie regelmäßige und effiziente Kontrollen durchzuführen kann. Denn auch die besten Tests bringen nichts, wenn sie nicht zum Einsatz kommen.“


08-03-2017 drogenund fahren